Zukunft gestalten

Zukunft gestalten

Ausbauen

 

Der AUSBAU kommt voran! Was soll es werden:

 

Darum gehts:

Inklusion in der Natur wollen wir vielen Besucher*innen anbieten und das zukünftig möglichst ganzjährig.

Dazu braucht es feste Schlafplätze, ein beheizbares Badehaus, und einen Aufenthaltsraum mit der Möglichkeit, im Warmen und Trockenen zu essen und sich zu versammeln .

 

Achtsam & naturnah

Wir wirken in und mit der Natur. Mühlenkraft vermittelt achtsamen Umgang mit unserer Umwelt. Also wollen wir auch achtsam und naturnah unsere Platz erweitern. Dazu zählen u.a. eine nachhaltige Material- und Energiewahl, weitgehend unversiegelte Flächen, Dachbegrünung und eine gute architektonische Integration in die Landschaft.

 

Barrierefreiheit rund ums Jahr

Mit den geplanten Baumaßnahmen werden wir unseren Besuchern einen ganzjährigen Zugang zur Natur ermöglichen. Wir wollen Natur rund ums Jahr für alle erlebbar machen:

Dazu gehört auch die Möglichkeiten, sich bei Bedarf vor Kälte und Nässe zurückziehen zu können und komfortabel alle notwendigen Pflegemaßnahmen selbst oder unterstützt ausführen zu können.

 

Bauabschnitt 1 - Infrastruktur und Unterkünfte schaffen

Unsere ersten geplanten Schritte sind der Bau eines barrierefreien, beheizbaren Sanitär-Gebäudes, unser Badehaus mit Toiletten, Duschen und zwei getrennten Pflegeräumen. Ergänzt mit einer barrierefreien, öffentlichen Toilette im Untergeschoss.

Im gleichen Zug wollen wir unser "Bauwagen-Hotel", bestehend aus den vor zwei Jahren gebauten, barrierefreien Hotel-Bauwägen, waldrandnah aufstellen. Besonderheit: Diese Unterkünfte lassen sich beheizen.

Dazu müssen wir noch einen einfachen Parkplatz herstellen und unser Gelände an die Kläranlage anschließen. Ebenfalls wollen wir auf der Zeltwiese für mehr ebene Stellplätze sorgen.

Das Aufenthaltsgebäude mit Selbstversorgerküche für Gruppen- dem Zeltwiesenhaus, einem Betreuerhaus und weiteren Schlafplätzen in beheizbaren Zeltwiesenhütten ist als zweiter Bauabschnitt geplant.


All dies soll und wird unseren Besucher*innen bei schlechten Witterungsbedingungen neue trockene Rückzugsräume, ein Haus für komfortable persönliche Hygiene bieten und auch in der kälteren Jahreszeit angenehme Lebensräume schaffen.

Weil es unabdingbar für den Ort ist, soll dies alles auf eine ressourcenschonende, achtsame und nachhaltige Art und Weise für Mensch und Natur geschehen. Berücksichtigen müssen wir als Verein dabei auch durch sich verändernde Marktpreise unsere finanziellen Möglichkeiten.

 

So gehen wir im aktuell gemeinsam sehr schnell weiter auf unserem Weg, der einen Ort der Inklusion, einen Ort der Begegnung, einen Ort für Alle erschafft.

Damit wir das für uns alle ganz (er-)schaffen können, brauchen wir auch weiterhin Deine, Ihre, jede Hilfe und Unterstützung!

 

Der End-Ausbauplan als PDF

Harnbachmühle_übersicht.pdf (3,3 MiB)

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BAUTAGEBUCH

Liebe Interessierte,

hier unser Bautagebuch. Das Älteste ganz unten, das Neueste kommt zuerst.

 

11.2022

  • Die bayerische Staatsregierung, genauer der bay. Ministerpräsident Dr. Markus Söder, lässt enttäuschend reagiern. Wir bekommen einen tollen Brief aus der Staatskanzlei, in dem unser Engagement in den höchsten Tönen gelobt wird, aber das eigentliche, sehr dringende Anliegen - wir hatten den Ministerpräsidenten direkt um konkrete Not-Hilfe bei der zusammenstürzenden Finanzierung gebeten - wird gar nicht wahrgenommen, sondern in mehrere Ministerien verschoben, um schließlich, komlett "unberücksichtig" von diesen, bei der Bay. Landesstiftung entsorgt zu werden. "Outdoor-Inklusion im großen Stil ist denen wohl gar nix Wert? Weil es nicht ein so schönes Werbeschild ist, wie die viel teurere Nürnberg-Welle, nur für ein paar Surfer?", fragt sich einer enttäuscht aus unserem Team.
  • Der Bauplatz Badehaus wird freigerodet, um die Bodengutachten zu ermöglichen (wobei mit keiner Überraschung gerechnet wird).
  • Die überaus anspruchsvolle Koordinierung der Workcamps wird mit dem neuen Plan gestartet, ab spätestens Februar Baurecht zu besitzen.
  • Das sog. Sabbatjahr von unserer Vorständin, begonnen im Oktober, zahlt sich jetzt für den Verein aus: Schnelle und koordinierte Handlungen sind nötig und die Zeit dafür ist bei ihr zum Glück jetzt vorhanden. Danke, dass Du diese, Deine Frei-Zeit für den Verein so selbstverständlich bereit stellst!
  • Auch intern wird aufgeräumt. Kiloweise Ideen auf Papier der letzten Jahre, in mehrfacher Ausfertigung, wird im kleinen Kreis gesichtet, eine Übersicht versucht, Wichtiges geordnet, Material für unserer Historie gesammelt und ansonsten für erste Klarheit gesorgt. Ein Tag hat dafür im November nicht mal für die Hälfte gereicht. Im Dezember soll es weitergehen.
  • Eine beachtenswerte Spendenaktion zu einem 70sten Geburtstag geht an uns: 2000,- € --- herzlichsten Dank an den Sammler und dessen SpenderInnen!!!
  • Weitere Privatdarlehen werden uns spontan angeboten: Danke auch dafür!
  • Helfer melden sich, die unkompliziert Arbeiten auf dem Gelände übernehmen können und teilweise unkompliziert Maschinen dafür bereitstellen können.
    Man spürt die Aufbruchsstimmung: endlich ist der Knoten am Platzen, keine Hürden werden sowohl innerhalb als auch außerhalb aufgestellt; eine organische Entwicklung ist jetzt spürbar.
  • Firmen und Gemeinschaften stellen Personal und Zeit für Projekte unentgeltlich zur Verfügung: Danke vielmals!
  • Die Finanzierung wird weiter auf solide Füße gestellt, Zwischenfinanzierungen besprochen, bis z.B. die Fördergelder eintreffen. Mitglieder helfen unkompliziert aus!
  • Verschiedene Bauanträge werden vorbereitet:  Bauwagenhotels und deren Infrastruktur, Terassierung Zeltwiese und Zeltwiese als Betriebsgelände überhaupt, Backhaus, Badehaus 1. Teil, Parkplatz, Infrastruktur Wasser/ Abwasser usw.
  • VEP (Vorhabenbezogener Bebauungsplan, der das Baurecht erst ermöglicht) geht demnächst in die notwendige 2. Auslegung und der Termin für den wichtigen, des - seit fast Jahrzehnten angestrebte - städtebaulichen Vertrag, ist - zum ersten mal realistisch - anvisiert für Januar 2023.
    Ebenso gibt es zum ersten mal einen realistischen Plan, der die Fertigstellung - richtig gelesen! - des Badehauses bis Juni/ Juli vorsieht. Ein echter Meilenstein!
  • Krisengespräch und Neuvorschlagsvorstellung mit der Gemeinde Hartenstein: Die Gemeinde reagiert sehr wohlwollend auf unsere Umplanung, den ersten Baubabschnitt noch einmal aufzusplitten. Der VEP kann so bestehen bleiben.
  • Ein Problem weniger: Das Tragfähigkeitsgutachten wurde erstellt: Die Brücke trägt die notwendigen 30t Gewicht für die Anfahrt von Material und Baufahrzeugen.
  • Krisensitzung und Planung, wie weiter: Ideale Lösung durch unsere Architekten gefunden: Der größte Posten, das Badehaus, kann zweizeitig erstellt werden, ohne nennenswerte Verluste der Praktikabilität. Probleme bereitet das verloren gegangene Tragfähigkeitsgutachten der Holzbrücke. Sie ist im aktuellen VEP mit 30t als wichtiger Bestandteil enthalten. Und es ist noch unklar, wie die Gemeinde auf die Splitung reagieren wird und ob ein neuer VEP durch eine andere Tragfähigkeit oder die Umplanung nötig wird. Das wäre ein enormer zeitlicher und finanzieller Rückschritt.
  • Im Zuge der Zinssteigerungen keine Möglichkeit mehr, ein neues Darlehen bei einer Bank aufzunehmen. Das Risiko für eine Vereinsinsolvenz ist viel zu hoch. Der Vorstand beschließt, kein neues Darlehen bei einerBank gegen (steigenden) Zins aufzunehmen. Das bereits Bestehende fordert den Verein genug heraus.

10.2022

  • Zinssteigerungen beim Darlehen für die Scheune und beim zukünftigen Darlehen für die Finanzierung Bauabschnitt 1, Badehaus, stellen den Verein vor sehr große Herausforderungen und existenzielle Entscheidungen.
  • VEP (Vorhabenbezogener Bebauungsplan) vom Gemeinderat Hartenstein genehmigt
  • 11.10.: SAGST-STIFTUNG bewilligt für ein "Projekt, das die Welt braucht und sie besser macht" 50.000 € Förderung für den Bau des Badehauses
  • Gutachten zur aktuellen Tragfähigkeit unserer Brücke muss eingeholt werden.
  • Weitere Sachspenden gehen ein

9.2022

  • Finanzierungsplanung geht in die Endphase nach vielen bankseitigen Verzögerungen
  • Planungen für den Einsatz von freiwilligen Helfern für Winter- und Sommerbaustellen starten.
  • Ausbau der Hotelbauwägen wird vorbereitet.
  • Verhandlungen mit verschiedenen Darlehensgebern gehen in die Endrunden bzw. laufen auf Hochtouren
  • Immer wieder gehen die verschiedensten Sach- und Geldspenden für den Ausbau ein.
  • Gespräche mit den notwendigen Handwerkeren starten und wir erleben großes Entgegenkommen!
  • Weinachtsspendenbrief geht raus
  • Unterstützungsaufruf an die bayerische Staatsregierung, direkt an den Ministerpräsidenten, geht raus. Erwartet wird, dass wir wie die Nürnberg-Welle, als ein regionales und überregionales wichtiges Projekt wertgeschätzt werden, nicht nur mit Worten.

 

7./8.2022

Die Gemeinde Hartenstein übernimmt den Leitungsanschluss an die Kläranlage. Uns bleibt nur noch die Pumpstation zu bauen und der "Meter" Anschluss zur Leitung. Die Gemeindeleitung wird im Juli/ August fertig gestellt.